Mai 2015

Mit allen Sinnen auf Wanderschaft

An einem Samstagmorgen kurz nach neun Uhr ging die Jugendnaturschutzgruppe NATüЯZüG aus Samenstorf gut ausgerüstet mit festem Schuhwerk und Proviant auf Wanderschaft. Die Wanderung begleiteten Claudia Erni und Judith Bütler, zwei der Leiterinnen der Jugendgruppe, sowie Ramona Bütler. Die Idee zum Ausflugsziel ergab sich auf einer Schulung. An sich gehören 30 Kinder zum NATüЯZüG, allerdings konnten einige wegen anderer Termine und Krankheit nicht am Ausflug teilnehmen. Zunächst fuhr die Gruppe mit dem öV Richtung Fricktal, ab Gipf-Oberfrick ging es zu Fuss weiter, nämlich zum Volg Sinnespfad. Dort war dann die Aufgabe, an acht Stationen Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Aus organisatorischen Gründen begann die Gruppe mit der letzten Station „Duftproben“ zuerst. Neugierig erschnupperten die Kinder verschiedene Gerüche, und versuchten diese dann zuzuordnen. Zu riechen gab es neben Himbeere und Pfefferminze auch einen Steinmarder, dessen Duft allerdings für allgemeines Naserümpfen sorgte. An anderen Stationen wie „Auf Umwegen“ galt es den Orientierungssinn zu testen und in einem Irrgarten den richtigen Weg zu finden. Um das Gehör ging es bei „Ganz Ohr“, dort konnte die Jugendgruppe mit Hörtrichtern weit entfernte Geräusche hören oder selbst Geräusche erzeugen. Zur weiteren Erklärung stand an jedem Posten eine Tafel mit wissenswerten Informationen.

Besonders gut kamen bei den Kindern Stationen an, bei denen Wasser im Spiel war. „Blaues Wunder“ lud dazu ein, Wasser über verschiedene Kanäle, Becken und Wasserräder zu leiten, um zu schauen, welche Kraft dahinter stecken kann. Eifrig machten sich alle daran, die Wasserräder in Bewegung zu setzen und einige mochten sich kaum trennen. Bei „Über Stock und Stein“ sollte der Tastsinn der Hände und Füsse aktiviert werden. Mit viel Begeisterung erkundeten die Mädchen und Jungen barfuss auf einem Pfad die verschiedenen Beläge, dazu gehörte eben auch ein kleiner Bachlauf, der trotz seiner Kälte eine grosse Anziehungskraft ausübte.

Von den Leiterinnen gut durchgeplant blieb genügend Zeit, den Sinnespfad ausführlich zu erkunden und zwischendurch eine Mittagspause einzulegen. Nach der Station „Weitblick“, wo verschiedene, urtümliche Fernrohre einen Ausblick in die Region ermöglichten, verabschiedete sich die Jugendgruppe vom Sinnespfad. Die Kinder waren sich einig: „Das war ein toller Ausflug“.

In Sarmenstorf erwarteten Heidi Stocker, eine weitere Leiterin des NATüЯZüG, und die Eltern die Ausflügler schon beim Weidenhaus, wo alles für ein gemütliches Grillfest vorbereitet war.

Verena Schmidtke

023  036  076b  SAMSUNG CAMERA PICTURES

März 2015

Was sehe ich in der Nacht? Nichts – ist doch logisch. Doch die NATüЯZüG-ler wissen jetzt, dass man sehr vieles sehen kann, vor allem wenn der Vollmond so hell leuchtet wie an diesem Abend. Der 2-stündige Spaziergang durch den Wald wurde nicht mehr zur Mutprobe und mit Spielen so kurzweilig wie sonst selten. Vielleicht können die Kinder ihre Eltern am nächsten Vollmond auch zu einem solch tollen Erlebnis ermuntern!

SAMSUNG CAMERA PICTURES  SAMSUNG CAMERA PICTURES  SAMSUNG CAMERA PICTURES

Januar 2015

Es ist bitterkalt und es schneit, es ist eine wahre Freude – Ausser man geht auf eine Vogelexkursion. Trotz des eher ungemütlichen Wetters machten sich fast 30 Kinder und 8 Erwachsene auf den Weg an den Flachsee. Nach einer kurzen Einführung in die Handhabung des Feldstechers teilte sich die Gruppe auf. Eine Hälfte begab sich ins Feld und erkundete dort verschiedene Vögel und gingen auch auf Spurensuche des Bibers. Die anderen zogen sich in die Beobachtungshütte zurück und suchten mit ihren Feldstechern, die Wasservögel zu bestimmen. Bei der Stockente gelang das schon ganz gut, etwas schwieriger wurde es bei der Tafelente, der Reiherente oder dem Silberreiher und Kormoran. Doch mit Hilfe von Bildern im Bestimmungsbuch konnten alle auch diese Vögel erkennen. In der Hälfte der Zeit wechselten sich die Gruppen, so dass auch alle möglichst viel sahen. Nach 2 Stunden draussen waren schliesslich alle stolz auf ihr neues Wissen und froh, wieder in die warme Stube zu kommen.

Mai 2014

Eine besondere Nacht zum Jahresabschluss Am einem späten Nachmittag Ende Mai machten sich die Kinder der Jugendnaturschutzgruppe NATüЯZüG auf den Weg in den Rietenberger Wald. Bei einer Feuerstelle standen schon die Zelte bereit, dies sollte nämlich eine besondere Nacht werden. Zuerst konnten alle auf der Feuerstelle ihre Würste bräteln, leckeres Stangenbrot backen und Tee kochen. Als alle gegessen hatten, ging’s auf einen Waldspaziergang mit Verstecken spielen und Wissenswertes über die Waldbewohner erfahren. Schon auf dem Rückweg zur Feuerstelle traf die Gruppe zur Überraschung aller sogar den Samichlaus, der von einem Spaziergang nach Hause kam. Auch jetzt im Sommer hat er immer etwas für die Kinder dabei und alle kamen in den Genuss von feinem Lebkuchen. Das grösste Abenteuer war natürlich das Übernachten im Zelt. Überraschender Weise waren alle Kinder schon um 23.00 Uhr in ihren Schlafsäcken und eine Stunde später war es still auf dem Platz. Auch in der Nacht hörte man ausser dem Wind und den Geräuschen der Tiere keinen Laut. Als der neue Tag erwacht, kamen auch die Kinder nacheinander aus ihren Zelten gekrochen. Das einfache Frühstück schmeckte grossartig und so gestärkt musste schon wieder alles zusammen geräumt werden. Es war ein rundum gelungener Anlass und diese Nacht wird bei den Kindern sicher noch lange gut im Gedächtnis bleiben.

23 Mai 2014_5820

November 2013

Nistkastenreinigung Rund ums Zigi, im Buchenwald und im Wald auf dem Rietenberg hat es jeweils über 50 Nistkästen. Diese werden vom Natur- und Vogelschutzverein Sarmenstorf unterhalten und betreut. Am 2. November haben sich über 20 Kinder und viele Erwachsene beim Forsthaus Zigi getroffen, um die Nistkästen zu reinigen. In mehreren Gruppen machten sich alle auf, um die Arbeit zu erledigen. An der Beschaffenheit des Nestes fand man meist schnell heraus, wer den Sommer durch im Nistkasten wohnte. Die Kohlmeise bevorzugt ein Nest aus Moos und der Kleiber fühlt sich im Laubnest wohl. Wenn die Vögel in den Süden ziehen, kommt auch eine Haselmaus oder gar ein Siebenschläfer zu einem wohligen Zuhause, indem er das Nest des Vorgängers übernimmt. Begegnungen mit einer flinken Haselmaus gab es diese Jahr auch einige sowie auch mit Wespennester, die den ganzen Nistkasten ausfüllten. Nachdem alle Kästen geputzt waren, wartete eine feine Suppe auf die vielen Helfer und die Guetzli schmeckten in der freien Natur doppelt gut. Die Kinder hatten auch noch genügend Zeit, sich im Wald etwas auszutoben, während die Erwachsenen die Geselligkeit beim Kaffee pflegten. Das war wieder ein gelungener Anlass der „grossen“ und „kleinen“ Naturschützer.

P1050966

 April 2012

Diesen Frühling machten sich viele Kinder und ihre Eltern auf, um im Feld und im Wald um Sarmenstorf einige Vögel kennenzulernen. Die Amsel, die Elster und der Hausspatz kennen die Kinder schon. Nun wissen sie aber auch, wenn‘s vom Dachfirst pfeift und kratzt, dann ist der Hausrotschwanz da. Auch im Wald gab es einige Entdeckungen für die Kinder. Der Zilpzalp ist nun Jedem bekannt und auch den Buchfinken, häufigster Brutvogel in der Schweiz, können die Kinder bestimmen. Auf ihrer Exkursion wurde die Gruppe von 2 Jägern, Heinz Widmer und Peter Steiner, begleitet. Sie machten immer wieder auf verschiedene andere Tiere aufmerksam. Viel Wissenswertes hatten sie zu erzählen über den Dachs und den Fuchs. Bei der Jägerhütte erwartete Manuela Widmer, eine Jägerin, die Gruppe und erklärte den sehr gespannten Zuhörern viel Interessantes über die Jagd. Die von den Jägern mitgebrachten Präparate wurden sehr genau betrachtet und es kamen viele Fragen auf, die auch gerne beantwortet wurden. Nach dieser spannenden Exkursion genossen alle im Pfarreitreff einen feinen Brunch. An dieser Stelle sei den Jägern nochmals herzlich gedankt.

SONY DSC

Januar 2009

Insektenhotel An einem Mittwochnachmittag im März nun trafen sich 20 Kinder der Jugendgruppe „NATüЯZüG“, um für die Insekten ein Hotel zu bauen. Zuerst galt es, die zugesägten Holzbretter zu einem Haus zusammenzunageln. Die Kinder gingen mit Eifer ans Werk, was den einen oder anderen Nagel etwas schief werden liess. War der Rahmen da, konnte es ans füllen gehen. Ein Holzwürfel bekam mit dem Bohrer so viele Löcher, dass er am Schluss aussah, wie ein Emmentalerkäse. Dieser Holzklotz wurde mit Schrauben am Rahmen fixiert. Als nächstes konnten die Kinder aus Schilf und aus Holunderästen immer 10 cm lange Stücke schneiden. Diese mussten jetzt schön ins Haus eingeschichtet werden. Den letzten Freiraum wurde nun noch mit Holzwolle gestopft. Mit den verschiedenen Naturmaterialien bietet das Insektenhotel nun verschiedenen Lebewesen einen Nistplatz. Gespannt warten jetzt alle, wer als Erstes in sein „Zimmer“ einzieht.

SANYO DIGITAL CAMERA