1
1

Titel

Im Juni und Ende September pflegen wir an je einem Arbeitsmorgen unser Schutzgebiet Rüteren. Es liegt am Seeufer zwischen Aesch und Meisterschwanden. Wir rechen Schnittgut zusammen in den Riedflächen, wo der Ladewagen nicht hinkommt, schleppen es aus dem Ried und legen es aus zum Trocknen. Jost Schurtenberger, unser Bewirtschafter, nutzt es später als Streue für seine Tiere. 

Am 24.9.2016 halfen rund 20 Leute mit: natürlich Vereinsmitglieder, dazu Freiwillige wie Pascal, Franz, Roli und 8 asylsuchende Eritreer und Afghanen aus Aesch und Menziken. Dank dem Frühschnitt, den wir seit einigen Jahren im Juni machen, kann das Schilf nicht mehr alle andern Riedpflanzen dominieren. Die Vegetation wurde eindeutig vielseitiger und mengenmässig müssen wir auch weniger schleppen. Ohne Probleme schafften wir es, alle geplanten Arbeiten bis am Mittag zu erledigen. Wir konnten sogar noch die Ufer des Erlenhölzlibachs ausholzen und mähen, um die Baggerarbeiten in der Folgewoche zu erleichtern. Die wurden gemacht, um mehr Licht aufs Wasser zu bringen, was zum Beispiel den Libellen hilft. Zudem sind abgeflachte Ufer leichter zu pflegen als steile.

IMG_2806  IMG_2804  IMG_2812  IMG_2815

In den Herbstferien im Oktober bekommen wir alljährlich Hilfe von KantischülerInnen aus Baldegg, die bei uns ihren Sozialdienst leisten. Der Einsatz dauert 2 Wochen, während denen wir in fast allen unsern Schutzgebieten Hecken pflegen, Asthaufen anlegen, Streue schleppen, Gräben putzen usw. Hier ein paar Bilder des Einsatzes mit Marco, Simon, Lars, Sandro, Suvin und Leonard. Herzlichen Dank ihnen allen!

IMG_2821  IMG_2825   IMG_2846  IMG_2841